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Was deinen weiblichen Körper unterstützt: Eine ehrliche Einordnung
Der weibliche Körper durchläuft im Laufe des Lebens drei große Phasen: die fruchtbaren Jahre mit monatlichem Zyklus, die Wechseljahre als Übergangsphase und die Postmenopause. In jeder dieser Phasen gibt es Bedürfnisse, die spezifisch sind und über die normale Nährstoffversorgung hinausgehen. Eisen während der Menstruation, hormonelle Balance in den Wechseljahren, Knochengesundheit nach den Wechseljahren.
Was Nahrungsergänzung dabei leisten kann, ist ehrlich begrenzt. Sie ersetzt keine ärztliche Beratung, keine Hormonersatztherapie und keine Diagnose. Sie kann eine Nährstoff-Basis liefern, den Körper bei Stress und hormonellen Übergängen unterstützen und bestimmte Mängel ausgleichen, die im weiblichen Lebenszyklus häufiger auftreten.
Die drei großen Phasen und was sie brauchen
Jede Frau ist anders, aber drei Phasen sind universell. In jeder spielen andere Nährstoffe und Pflanzen eine Rolle.
Die fruchtbaren Jahre. Der monatliche Zyklus belastet den Körper besonders hinsichtlich Eisen, das mit jeder Menstruation verloren geht. Ein leichter Eisenmangel ist bei menstruierenden Frauen der Normalfall, kein Ausnahmezustand. Hinzu kommen oft zyklusbezogene Beschwerden wie Krämpfe, Reizbarkeit oder Wassereinlagerungen. Magnesium ist hier zentral. Es trägt zur normalen Muskelfunktion und zur normalen Funktion des Nervensystems bei. Viele Frauen nehmen es regelmäßig in den Tagen vor und während der Periode ein. Vitamin C trägt zur normalen Eisenaufnahme bei und lässt sich gut mit pflanzlichen Eisenquellen wie Spirulina oder Moringa kombinieren.
Die Wechseljahre. Die Wechseljahre beginnen meist zwischen 45 und 55 und dauern mehrere Jahre. Östrogen und Progesteron sinken in unregelmäßigen Schwankungen, was sich durch unruhigen Schlaf, innere Hitze, Stimmungsschwankungen oder veränderten Stoffwechsel zeigen kann. Adaptogene wie Maca und Ashwagandha werden traditionell in dieser Phase eingesetzt, um den Körper bei der Anpassung an die hormonellen Veränderungen zu begleiten. Sie sind keine Hormone und ersetzen keine Hormonersatztherapie. Bei stark belastenden Beschwerden lohnt sich ein Gespräch mit deiner Frauenärztin über mögliche Optionen, einschließlich Hormonersatztherapie.
Nach den Wechseljahren. In der Postmenopause stehen drei Themen im Vordergrund: Knochengesundheit, Herz-Kreislauf und der Erhalt von Muskelmasse. Calcium trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei. Magnesium ebenfalls. Sango Meereskoralle liefert beide im natürlichen Verhältnis von 2 zu 1, was der körpereigenen Zusammensetzung entspricht.
Maca: Die Adaptogenwurzel aus den Anden
Maca wächst in den peruanischen Hochanden auf 4000 Metern Höhe. Dort wird sie seit Jahrhunderten von der lokalen Bevölkerung verwendet, um unter den extremen Bedingungen Energie und Ausdauer zu erhalten. Inkafrauen nutzten Maca traditionell für hormonelle Balance, Fruchtbarkeit und in Übergangsphasen. Heute wird Maca als sogenanntes Adaptogen klassifiziert. Adaptogene sind Pflanzen, denen traditionell zugeschrieben wird, dem Körper bei der Anpassung an Stress jeder Art zu helfen.
Wichtig zu wissen: Maca enthält keine Phytoöstrogene. Sie wirkt nicht hormonersetzend. In der traditionellen Anwendung wird sie mit der HPA-Achse in Verbindung gebracht, also dem Zusammenspiel von Hypothalamus, Hypophyse und Nebennieren. Diese Achse ist an der Stress-Antwort des Körpers beteiligt. Bei vielen Frauen zeigt sich Maca-Wirkung nach vier bis acht Wochen regelmäßiger Einnahme. Die übliche Dosierung sind 1500 bis 3000 mg pro Tag, idealerweise morgens.
Es gibt drei Maca-Sorten: gelbe Maca als allgemeine Variante, rote Maca, die traditionell besonders Frauen zugeordnet wird (in Studien auch zur Knochengesundheit untersucht), und schwarze Maca, die traditionell eher Männern zugeordnet wird. Wer einen sanften Einstieg sucht, beginnt mit gelber Maca.
Ashwagandha: Das ayurvedische Adaptogen gegen Stress
Ashwagandha (Withania somnifera) wird im Ayurveda seit über 3000 Jahren verwendet. Sie gilt als das wichtigste weibliche Adaptogen in der ayurvedischen Tradition. Der Name bedeutet „Geruch des Pferdes" und verweist auf die Stärke, die diese Pflanze laut Tradition vermitteln soll. Heute wird Ashwagandha vor allem im Zusammenhang mit dem Stresshormon Cortisol untersucht.
Cortisol ist das wichtigste Stresshormon. Bei chronischem Stress bleibt der Cortisol-Spiegel erhöht, was die natürlichen weiblichen Hormone in ein Ungleichgewicht bringen kann.
Viele Frauen nehmen Ashwagandha in den Wechseljahren oder in stressreichen Phasen. Die übliche Dosierung sind 300 bis 600 mg pro Tag, idealerweise abends, weil Ashwagandha traditionell mit Beruhigung am Abend verbunden wird.
Magnesium: Der unterschätzte Frauen-Nährstoff
Magnesium ist an über 300 Enzymreaktionen im Körper beteiligt. Es trägt zur normalen Muskelfunktion und zur normalen Funktion des Nervensystems bei. Für Frauen ist Magnesium besonders wichtig in drei Situationen: während der Menstruation, in der Schwangerschaft (höherer Bedarf) und in den Wechseljahren für Muskeln und Nervensystem. Magnesiummangel ist bei Frauen weit verbreitet, oft unbemerkt.
Typische Anzeichen für Magnesiummangel: Wadenkrämpfe nachts, Augenzucken, innere Unruhe, Verspannungen im Nacken, Erschöpfung trotz Schlaf, verstärkte Periodenkrämpfe. Magnesiumcitrat wird vom Körper besonders gut aufgenommen und ist für die meisten Anwendungen die richtige Wahl. Die übliche Dosierung sind 300 bis 400 mg pro Tag, idealerweise abends.
Sango Meereskoralle: Knochenstabilität ab 40
Ab dem 40. Lebensjahr beginnt der Knochenabbau bei Frauen messbar zu beschleunigen. Mit Eintritt der Wechseljahre und dem Abfall der schützenden Östrogen-Wirkung verdoppelt sich der Verlust an Knochendichte. Wer in der ersten Lebenshälfte wenig Calcium aufgenommen hat, geht mit einer geringeren Knochendichte in die zweite Lebenshälfte.
Sango Meereskoralle ist eine besondere Calcium-Quelle. Sie wird aus fossilen Korallenablagerungen vor der Küste Okinawas gewonnen und enthält Calcium und Magnesium im natürlichen Verhältnis von 2 zu 1, genau wie es der menschliche Körper benötigt. Dazu kommen über 70 weitere Spurenelemente. Calcium trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei. Wichtig: Calcium braucht Vitamin D zur optimalen Aufnahme. Vitamin D produziert der Körper bei Sonnenexposition. Im Winter und bei wenig Aufenthalt im Freien ist eine Vitamin-D-Supplementierung sinnvoll.
OPC: Antioxidativer Schutz und Begleiter für Bindegewebe
OPC steht für Oligomere Proanthocyanidine, eine Gruppe pflanzlicher Antioxidantien. Unser Traubenkernextrakt liefert OPC mit einem standardisierten Gehalt von 95 Prozent. Es gibt zwei Hauptquellen für hochwertige OPC: Pinienrindenextrakt (oft unter dem Markennamen Pycnogenol bekannt, in der Regel patentgeschützt und entsprechend hochpreisig) und Traubenkernextrakt. Wir setzen auf Traubenkernextrakt, weil er bei vergleichbarer Wirksamkeit deutlich zugänglicher ist.
Für Frauen ist OPC aus drei Gründen interessant.
Erstens: OPC enthält natürliches Vitamin C, das zur normalen Eisenaufnahme beiträgt. Das ist bei monatlichem Eisenverlust durch die Menstruation hilfreich.
Zweitens: OPC ist ein starkes Antioxidans, das den Körper bei oxidativem Stress unterstützt. Oxidativer Stress nimmt in hormonellen Übergangsphasen wie den Wechseljahren häufig zu.
Drittens: OPC wird traditionell mit Hautelastizität und Bindegewebe-Gesundheit in Verbindung gebracht. Das ist relevant, weil der Östrogenabfall ab 40 die Kollagenstruktur verändert.
Die übliche Dosierung sind 150 bis 300 mg OPC pro Tag, idealerweise auf nüchternen Magen (mindestens 30 Minuten vor einer Mahlzeit). OPC sollte zeitversetzt zu Magnesium-haltigen Mahlzeiten oder pflanzlichen Eisenquellen wie Spirulina und Moringa eingenommen werden, weil die Tannine im OPC die Mineralstoffaufnahme leicht hemmen können. Wichtig: OPC hat leicht blutverdünnende Eigenschaften. Wer Blutverdünner wie Marcumar, ASS oder neuere Antikoagulanzien einnimmt, sollte vor der OPC-Einnahme den Arzt fragen.
Baobab: Vitamin C und Ballaststoffe für die Mikronährstoff-Basis
Baobab ist die Frucht des afrikanischen Affenbrotbaums. Sie liefert ungewöhnlich viel natürliches Vitamin C, dazu Calcium, Kalium und einen hohen Anteil an natürlichen Ballaststoffen. Für Frauen ist Baobab gleich mehrfach interessant: Vitamin C trägt zur normalen Eisenaufnahme bei, was bei monatlichem Eisenverlust wichtig ist. Calcium aus Baobab trägt zusätzlich zur Erhaltung normaler Knochen bei. Die natürlichen Ballaststoffe sind ein Plus für die Verdauung.
Was wir nicht im Sortiment haben
Klassische Frauen-Supplements wie Mönchspfeffer, Traubensilberkerze oder Soja-Isoflavone führen wir nicht. Diese Pflanzen werden traditionell in den Wechseljahren eingesetzt, sind aber nicht nebenwirkungsfrei und passen nicht in unser Konzept der breiten Mikronährstoff- und Adaptogen-Versorgung. Wer gezielt nach diesen Pflanzen sucht, findet sie in spezialisierten Wechseljahres-Apotheken.
Auch Eisen-Präparate führen wir nicht. Bei diagnostiziertem Eisenmangel sind oft pharmazeutische Eisenpräparate notwendig, die ärztlich verordnet werden sollten. Pflanzliches Eisen aus Spirulina und Moringa kann zur Versorgung beitragen, ist aber nur eine Ergänzung für notwendige Arzneimittel. Wir empfehlen, bei Verdacht auf Eisenmangel ein Blutbild beim Hausarzt machen zu lassen.
Unsere natürlichen Produkte für jede Lebensphase
Für hormonelle Balance und Adaptogen-Wirkung sind Bio Maca Kapseln, Pulver oder Presslinge sowie Bio Ashwagandha Kapseln oder Pulver die zentralen Produkte. Magnesiumcitrat Kapseln oder Pulver unterstützen Krämpfe, Schlaf und Nervensystem. Sango Meereskoralle Kapseln oder Pulver liefern Calcium und Magnesium für die Knochen. Traubenkernextrakt 95% OPC Kapseln oder Pulver bieten antioxidativen Schutz und unterstützen Bindegewebe und Eisenaufnahme. Bio Baobab Kapseln und Pulver sind die natürliche Vitamin-C-Quelle für die tägliche Mikronährstoff-Basis. Alle Produkte stammen aus deutscher Produktion, sind laborgeprüft und frei von unnötigen Zusätzen.
Häufig gestellte Fragen
Alles Wichtige rund um diese Kategorie.
Welche Nahrungsergänzung ist in den Wechseljahren sinnvoll?
Die wichtigsten Nährstoffe in dieser Phase sind Magnesium für Muskeln und Nervensystem, Calcium für die Knochengesundheit, Adaptogene wie Maca oder Ashwagandha für die hormonellen Übergänge und Vitamin D für die Calcium-Aufnahme. Vitamin D ist nicht in unserem Sortiment. Es sollte aber bei wenig Sonnenexposition supplementiert werden. Bei starken Beschwerden wie häufigen Hitzewallungen oder Schlafstörungen ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Was hilft natürlich bei Hitzewallungen?
Es gibt kein Standardrezept gegen Hitzewallungen. In Studien wird untersucht, ob Adaptogene wie Maca und Ashwagandha die Lebensqualität in den Wechseljahren beeinflussen können. Auch Lebensstil-Faktoren wie Stressreduktion, regelmäßige Bewegung, Reduktion von Alkohol und Koffein können einen Unterschied machen. Bei stark beeinträchtigenden Hitzewallungen sollte mit einem Arzt über mögliche Optionen gesprochen werden, einschließlich Hormonersatztherapie.
Wie wirkt Maca bei Frauen?
Maca enthält keine Phytoöstrogene und wirkt nicht hormonersetzend. In der traditionellen Anwendung wird Maca mit der HPA-Achse (Hypothalamus, Hypophyse, Nebennieren) in Verbindung gebracht, die für die Stress-Antwort und indirekt für die Hormonproduktion verantwortlich ist. Frauen berichten von mehr Energie, stabilerer Stimmung und verbessertem Wohlbefinden in hormonellen Übergangsphasen. Erste Effekte zeigen sich meist nach vier bis acht Wochen regelmäßiger Einnahme.
Wie äußert sich Eisenmangel bei Frauen?
Häufige Anzeichen sind anhaltende Müdigkeit, blasse Haut, Konzentrationsschwierigkeiten, brüchige Nägel, Haarausfall, Kurzatmigkeit bei leichter Belastung und ein verstärktes Kältegefühl. Bei Frauen mit starker Menstruation, vegetarischer oder veganer Ernährung oder in der Schwangerschaft ist das Risiko erhöht. Bei Verdacht auf Eisenmangel ist ein Blutbild beim Arzt sinnvoll, weil pflanzliche Eisenquellen allein einen ausgeprägten Mangel oft nicht beheben können.
Was hilft bei Periodenkrämpfen?
Magnesium trägt zur normalen Muskelfunktion bei. Eine regelmäßige Einnahme von Magnesiumcitrat, idealerweise schon einige Tage vor der erwarteten Periode, ist eine gängige Strategie vieler Frauen. Wärme, sanfte Bewegung und Stressreduktion ergänzen das. Bei sehr starken Schmerzen oder Beschwerden, die den Alltag deutlich einschränken, sollten mögliche Ursachen ärztlich abgeklärt werden.
Was hilft gegen Erschöpfung in den Wechseljahren?
Erschöpfung in den Wechseljahren hat meist mehrere Ursachen: hormonelle Schwankungen, schlechter Schlaf, möglicher Eisen- oder Vitamin-D-Mangel, chronischer Stress. Was viele Frauen kombinieren: Maca als Adaptogen am Morgen, Ashwagandha als Adaptogen am Abend, Magnesium für Muskeln und Nervensystem, Sango Meereskoralle für die Mineralstoff-Basis. Bei anhaltender starker Erschöpfung Blutbild beim Arzt machen lassen, um Eisenmangel oder Schilddrüsenprobleme auszuschließen.
Kann ich diese Produkte während der Schwangerschaft einnehmen?
Während der Schwangerschaft und Stillzeit empfehlen wir grundsätzlich keine Selbstmedikation mit Adaptogenen. Maca und Ashwagandha sollten nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden. Magnesium und Sango Meereskoralle sind in moderaten Dosierungen meist unbedenklich. Sprich aber auch hier vor der Einnahme mit deinem Frauenarzt. Baobab ist als Lebensmittel grundsätzlich sicher. Für Schwangere gibt es spezielle Schwangerschafts-Vitamine, die wir nicht im Sortiment haben.
Was bewirkt OPC bei Frauen?
OPC ist ein starkes pflanzliches Antioxidans, das in der traditionellen Anwendung mit drei für Frauen relevanten Themen verbunden wird. Erstens, das natürliche Vitamin C im OPC trägt zur normalen Eisenaufnahme bei. Das kann bei monatlichem Eisenverlust durch die Menstruation hilfreich sein. Zweitens, OPC wird als Antioxidans bei oxidativem Stress eingesetzt, der in hormonellen Übergangsphasen wie den Wechseljahren häufig zunimmt. Drittens, OPC wird traditionell mit Hautelastizität und Bindegewebe in Verbindung gebracht. Bei prämenstruellen Beschwerden gibt es Studienhinweise auf eine mögliche Wirkung, eine zugelassene Heilaussage existiert dafür aber nicht.
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