Verdauung & Darmgesundheit

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Bio Baobab Kapseln Angebotab 19,99 € (185,09 €/kg)
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Bio Flohsamenschalen Pulver - 99% Reinheit Angebotab 17,99 € (89,95 €/kg)
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Warum in deinem Darm mehr passiert als nur Verdauung

In deinem Darm leben über 100 Billionen Bakterien. Sie bilden dein Mikrobiom, und das beeinflusst weit mehr als nur die Verdauung. Auch dein Immunsystem, deine Stimmung und dein Energielevel hängen daran. Rund 70 Prozent der Immunzellen sitzen in der Darmwand. Wenn der Darm aus dem Gleichgewicht ist, zeigt sich das oft zuerst an Müdigkeit, häufigen Infekten oder ungleichmäßiger Haut, nicht an der Verdauung selbst.

Eine ausgewogene Darmflora braucht im Grunde drei Dinge: Ballaststoffe für die Bakterien, genug Flüssigkeit und möglichst wenig Dauerstress. Wo Ballaststoffe in der Ernährung fehlen, kann Nahrungsergänzung sie zusätzlich beisteuern. Eine ausgewogene Ernährung oder einen Arztbesuch ersetzt sie jedoch nicht. 

Wenn der Bauch ständig ein Thema ist

Viele merken erst spät, dass ihr Bauch jeden Tag mitredet. Oft sind die Anzeichen leise, und man schiebt sie auf etwas anderes. Typisch sind:

  • unregelmäßiger Stuhlgang oder wiederkehrende Verstopfung
  • regelmäßige Blähungen oder ein Bauch, der am Abend eine deutliche Wölbung hat
  • Heißhunger auf Zucker, der sich kaum kontrollieren lässt
  • häufige Erkältungen und ein allgemein geschwächtes Immunsystem
  • Müdigkeit, die sich durch Schlaf allein nicht bessert
  • Hautprobleme wie Akne, Rötungen oder trockene Stellen ohne erkennbaren Grund
  • Stimmungsschwankungen und gereiztes Gemüt trotz äußerlich stabiler Lebenssituation

Wer hier mehrere Punkte bei sich wiedererkennt, kommt früher oder später bei der Frage an, ob mehr Ballaststoffe im Alltag etwas bringen würden. Bei anhaltenden Beschwerden ist der erste Schritt immer ein Arztbesuch, vor allem bei Blut im Stuhl, starken Schmerzen oder ungewolltem Gewichtsverlust. Ein Nahrungsergänzungsmittel ist hier niemals ein Ersatz.

Flohsamenschalen: Lösliche Ballaststoffe in hoher Konzentration

Flohsamenschalen sind die äußeren Hüllen der Samen einer Wegerich-Pflanze. Über 80 Prozent davon sind lösliche Ballaststoffe. Beim Kontakt mit Flüssigkeit quellen sie auf ein Vielfaches ihres Volumens auf. Genau deshalb haben Flohsamenschalen einen festen Platz in der Liste der bekanntesten Ballaststoff-Quellen.

Ohne genug Wasser funktionieren Flohsamen übrigens nicht. Ein Teelöffel braucht mindestens 200 bis 300 ml Flüssigkeit, damit die Schalen richtig aufquellen können. Faustregel: pro Löffel ein Glas Wasser, plus ein zweites direkt hinterher.

Baobab: Ballaststoffe aus der afrikanischen Affenbrotfrucht

Baobab ist die Frucht des afrikanischen Affenbrotbaums. Das Fruchtpulver besteht zu rund 50 Prozent aus Ballaststoffen. Zusätzlich liefert Baobab Vitamin C, Calcium und Kalium. Vitamin C trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Wer mit Flohsamen nicht 100% glücklich war, findet in Baobab eine noch sanftere Alternative.

Chlorella: Die nährstoffdichte Süßwasseralge

Chlorella ist eine einzellige Süßwasseralge. Ihre tiefgrüne Farbe kommt vom hohen Chlorophyll-Gehalt. Die Zellwand besteht aus Cellulose, was Chlorella zu einer ballaststoffreichen Quelle macht. Außerdem liefert die Mikroalge Eisen, das zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung beiträgt.

Viele nehmen Chlorella über vier bis sechs Wochen, oft im Frühjahr oder zum Jahreswechsel. Meistens nimmt man sie vor den Mahlzeiten mit reichlich Wasser. Ein grünlicher Stuhl in der Anfangsphase ist normal. Das kommt vom Chlorophyll und ist nichts, worüber man sich Sorgen machen muss.

Kurkuma: Die goldene Wurzel aus der ayurvedischen Tradition

Kurkuma ist eine Wurzelknolle, verwandt mit dem Ingwer. In der ayurvedischen Küche hat sie seit Generationen einen festen Platz. Die goldgelbe Farbe kommt vom Curcumin, einem natürlichen Pflanzenfarbstoff. Im Ayurveda wird Kurkuma fast immer mit schwarzem Pfeffer kombiniert. Genau diese Kombination findest du auch in unseren Bio Kurkuma Piperin Kapseln.

Der Stressbauch: Wie dein Kopf deine Verdauung beeinflusst

Der Darm hat sein eigenes Nervensystem mit über 100 Millionen Nervenzellen. Manche nennen ihn das zweite Gehirn. Stress und Anspannung wirken direkt auf die Verdauung. Wer in stressigen Phasen plötzlich mehr Blähungen, Durchfall oder Verstopfung hat, kennt diese Darm-Hirn-Verbindung aus erster Hand.

Dieser Einfluss wirkt auch in die andere Richtung: Ein belasteter Darm kann auf die Stimmung schlagen. Über 90 Prozent des Serotonins, eines wichtigen Botenstoffes für die Stimmungslage, werden im Darm produziert. Genau deswegen setzen drei kleine Dinge an mehreren Stimmungshebeln gleichzeitig an: eine ballaststoffreiche Ernährung, ein paar bewusste Pausen und etwas Bewegung.

Schwarzkümmelöl und Ceylon-Zimt: Zwei Klassiker aus der traditionellen Küche

Schwarzkümmelöl wird im Orient seit langer Zeit aus den Samen von Nigella sativa gepresst. Es enthält ätherische Öle und ungesättigte Fettsäuren. Morgens nimmt man dafür einen Teelöffel pur oder rührt ihn in ein Glas Wasser. Der Geschmack ist intensiv und gewöhnungsbedürftig. Wer ihn kennt, schätzt ihn meist langfristig.

Ceylon-Zimt ist die hochwertigere Variante des bekannten Gewürzes und stammt vom echten Zimtbaum aus Sri Lanka. Anders als der günstigere Cassia-Zimt enthält er nur einen Bruchteil an Cumarin. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, beim regelmäßigen Verzehr von Cassia-Zimt darauf zu achten. Ceylon-Zimt eignet sich für die tägliche Küche und als Kapsel.

Unser Sortiment für Bauch und Darm

Flohsamenschalen mit 99 % Reinheit liefern lösliche Ballaststoffe in hoher Konzentration. Baobab ist eine mildere Alternative aus der Affenbrotfrucht. Chlorella wird traditionell als Kur über vier bis sechs Wochen verwendet. Kurkuma gibt es bei uns in drei Varianten: mit Piperin, als Pulver oder kombiniert mit Gerstengras. Ceylon-Zimt und Schwarzkümmelöl (ägyptisch oder äthiopisch) runden das Sortiment ab. Alle Produkte sind bio, laborgeprüft und stammen aus deutscher Produktion.

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